Warum ist ein Pseudonym manchmal sinnvoll Blogbilder Britta Manthee

Warum ist ein Pseudonym manchmal sinnvoll?

19. April 2022 |
Britta Manthée |
Wenn du selbstständig bist und dein Expertenbuch als Marketingmaßnahme einsetzen möchtest, solltest du natürlich deinen eigenen Namen auf das Cover schreiben. Das ist wichtig, damit deine Zielgruppe Vertrauen zu dir aufbaut und mit deinem Expertenbuch einen günstiges Einstiegprodukt in deine Produktwelt erwerben kann. Das tolle an deinem eigenen Namen auf deinem Buch ist auch, dass sich deine Positionierung schärft, denn du wirst klar mit einem Thema (deinem Buchthema) in Verbindung gebracht. Doch es gibt auch Umstände, die es sinnvoller machen, deinen Namen NICHT auf das Cover zu schreiben.
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So war es bei mir und meinem ersten Buch.

Mein erstes Buch, das ich geschrieben habe, war ein kleines Projekt, das mir am Herzen gelegen hat. 

Aus gesundheitlichen Gründen hatte ich mich zuvor mit meinem Zyklus auseinandergesetzt und viel darüber gelernt: beispielsweise wie sensibel mein Körper ist und welche Hinweise er mir im Laufe eines Monatszyklus gibt. Mir war vorher nicht bewusst, dass es zielführender ist, MIT meinem Zyklus zu arbeiten anstatt GEGEN ihn. Als ich diese Erkenntnisse gewann, war mein erster Gedanke, dass ich das gerne früher gewusst hätte. Am liebsten schon ab der ersten Periode.

Da entstand die Idee für mein erstes Buch „Meine erste Periode“. Wie du auf dem Foto siehst, hieß es in der ersten Version noch „Vom Mädchen zur Frau“. Da ich mich beruflich nicht auf das Thema Regelblutung und Zyklus spezialisieren wollte, habe ich mich in diesem Fall für ein Pseudonym entschieden.

Du bist eine Personenmarke

Besonders als Selbstständige:r bist du eine Personenmarke. Das solltest du nie aus den Augen verlieren. Wenn eine Person nach dir googelt, sollte sie ein klares Bild davon haben, was du anbietest und wofür du stehst.

Mein erstes Buch hätte diesen Grundsatz eher torpediert, denn ich will nicht die Perioden-Britta sein, sondern die Expertenbuch-Britta oder die Selfpublishing-Britta. 😉 Daher habe ich mich zum Glück für ein Pseudonym entschieden.

Hinweis: Auch meine anderen Bücher sind mithilfe verschiedener Pseudonyme veröffentlicht, da ich unterschiedliche Thema ausprobiert habe und ein paar Bücher auch von Ghostwritern schreiben ließ. Also wundere dich nicht, wenn du NOCH keine Buch mit meinem Namen findest. (Falls du diesen Artikel später liest, könnte sich das geändert haben 😉)

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Was bedeutet das für dich?

Wenn du diesen Blog liest, hast du die Idee ein Buch zu schreiben, richtig? Dann überlege dir, ob das Thema für deine Personenmarke nützlich oder zumindest neutral ist, dann kannst und solltest du deinen eigenen Namen aufs Cover drucken lassen.

Wenn das Thema jedoch losgelöst von deinem Business ist, empfehle ich dir den Gebrauch eines Pseudonyms. Dabei gilt zu beachten, dass es kein Name einer Person des öffentlichen Lebens ist (Bsp: Bruce Willis oder Angela Merkel), es kein zu fantasievoller Name ist (Bsp. Coachina Lebegut) und es keine Markenrechte verletzt (Bsp: Zoom Webinarmaster).

Impressumspflicht: Auch wenn du ein Pseudonym verwendest, denke daran, dass dein Impressum dahingegen nicht ausgedacht sein darf. Jedes Buch muss ein rechtlich gültiges Impressum haben.

Mehr zum Thema Selfpublishing
In der kommenden Woche gibt es einen freien Workshop zum Thema „So veröffentlichst du dein Buch selbst“. Melde dich gleich an und sei dabei.

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