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7 Fehler, die du beim Selfpublishing vermeiden solltest

26. April 2022 |
Britta Manthée |

Selfpublishing gehört zur Kategorie: Easy to learn, but difficult to master. Das bedeutet, dass es nicht schwierig ist, den Veröffentlichen-Button bei Amazon zu drücken und ein Buch innerhalb von 72 Stunden zu veröffentlichen. Es geht ganz einfach. Doch die Krux an der Sache ist, dass sich dein Buch danach auch verkaufen soll und dir den Erfolg bringt, den du angestrebt hast.

Die folgenden 7 Fehler, solltest du von vornherein vermeiden, damit dein Expertenbuch deine Erfolgserwartungen erfüllt und sogar übertreffen wird:

Fehler Nr. 1: Starte das erste Kapitel auf einer weißen Seite

„Einfach drauflosschreiben“ haben sie gesagt! Das ist der erste Schritt in die falsche Richtung. Denn ohne ein anständiges Konzept für dein Buch wirst du es mit 99%iger Wahrscheinlichkeit nicht fertigstellen. Du wirst ziellos vor dich her sinnieren. Das ist weder für dein Business erfolgsversprechend noch für deine Leserschaft spannend.
Lösung: Starte mit einem Konzept (z.B. in Form eines Inhaltsverzeichnisses) und überlege dir genau, was du an welcher Stelle schreiben möchtest. So wirst du deinen roten Faden nicht verlieren.
Du brauchst Hilfe, dein Buch strategisch zu einem Expertenbuch zu machen? Dann trage dich auf die Warteliste ein und erfahre vor allen anderen, wie es geht.

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Fehler Nr. 2: Versaue „die Liebe auf den ersten Blick“

Ob ich ein Buch kaufe oder nicht, entscheidet das Cover! Wie sieht es bei dir aus?

Das Cover ist wie „die Liebe auf den ersten Blick“. Das Buch kann noch so gut sein, wenn das Cover nicht ansprechend ist, dann wird niemand den Inhalt lesen wollen. Daher lohnt es sich, einen professionellen Cover-Designer hinzuzuziehen, der dich berät und Vorschläge macht.

Lösung: Hole dir beim Cover die Unterstützung, die du brauchst. Solltest du später feststellen, dass dein Cover nicht sehr anziehend ist, kannst du es jederzeit austauschen.

Fehler Nr. 3: Rechtschreibfehler

Wenn ein Buch voller Rechtschreibfehler ist, dann bekommt es schnell schlechte Rezensionen. Ich habe den Fehler am Anfang gemacht und habe meine Bücher nicht durch eine Lektorin korrigieren lassen und es hat keinen Monat gedauert, bis ich das Feedback via Amazon-Rezension im Kasten hatte. Das ist total unnötig!

Lösung: Lasse immer eine Lektorin oder einen Lektor auf deinen Buchtext schauen. Es mag etwas Zeit und Geld kosten, aber es lohnt sich! Dein Expertenbuch wird dann für den Inhalt bewertet und die Leserschaft ist nicht von den Rechtschreibfehlern abgelenkt.

Fehler Nr. 4: eBook only

Die erste Frage meiner Kund:innen ist häufig: Soll ich nur eBook oder auch eine gedruckte Version veröffentlichen? Ich halte es für einen Fehler, NUR eine eBook herauszubringen, denn gerade im Bereich der Ratgeber, Sach- und Fachbücher lieben die Leserinnen und Leser das gedruckte Buch.
Für dich als Selfpublisher bedeutet das keine finanzielle Vorleistung, denn Amazon druckt die Bücher einzeln und erst, wenn sie bestellt und bezahlt wurden. Daher lässt du buchstäblich Geld liegen, wenn du nur ein eBook anbietest. Mehr dazu findest du in diesem Artikel: Wie läuft es mit den Druckkosten beim Selfpublishing?

Lösung: Biete am besten eBook, Taschenbuch UND eine Hardcover-Version deines Buches an. So haben die Leserinnen und Leser die freie Wahl. Wenn dich das Thema Hörbücher auch interessiert, dann melde dich bei mir.

Fehler Nr. 5: Lasse deine Leserschaft nach dem Bücherkauf allein

Wenn sich dein Buch verkauft, dann wirst du nicht wissen, wer es gekauft hat. Das ist auch gut so, denn es gibt Menschen, die genau deswegen zu Büchern greifen: Weil sie anonym bleiben wollen. Doch du verschenkst abermals Geld, wenn du deinen Lesern nicht anbietest, nach der Lektüre mit dir zusammenzuarbeiten.

Lösung: Jedes Expertenbuch sollte mit einem klaren Call-To-Action enden. Also mit einer Handlungsaufforderung, die im Buch vorbereitet wurde. Wenn deine Leserschaft von deinem Buch begeistert ist, liefere ihnen die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten oder deine Produkte zu kaufen.

Fehler Nr. 6: Offline-Marketing ist nicht relevant

Es gibt so viele Möglichkeiten, dein Buch digital zu bewerben. Du kannst sie via Amazon Ads bewerben, aber auch Facebook und Pinterest Ads nutzen. Doch viele unterschätzen bei all den digitalen Werbemöglichkeiten die Chancen, die sich dir beim Offline-Marketing bieten.

Lösung: Erzähle allen, dass du ein Expertenbuch geschrieben hast. Nutze deine Mail-Signatur und stelle ein Exemplar hinter deinem Schreibtisch auf, so dass es gut zu sehen ist, wenn du einen Video-Call hast.

Fehler Nr. 7: Wer nicht losläuft, kann nicht ankommen.

Doch das wichtigste ist, ANFANGEN! Denn Fehler machen die meisten. Das weiß ich deswegen so genau, weil mir die Menschen häufiger sagen „ich wollte schon immer mal eine Buch schreiben“ als „ich habe bereits angefangen, ein Buch zu schreiben“ oder „ich habe auch ein Buch geschrieben“.

Lösung: Informiere dich, was auf dich zukommt, wenn du dein Expertenbuch selbst veröffentlichst. So wirst du Motivation und die richtigen Tools an die Hand bekommen, um nicht nur zu starten, sondern auch über die Ziellinie zu laufen.

Du möchtest mit mir über dein Buchprojekt sprechen? Dann suche dir aus meinem Kalender einen Termin raus.

 

Buchstäbliche Grüße

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